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LITERATURRUF 06132 – Eine Literatur-Lesereihe für BAD ISCHL von und mit Heinz Oliver Karbus und Peter WesenAuer

Bertold Brecht am 26. Mai im Lehartheater Bad Ischl
 

 


Bad Ischl – Kaiserstadt – Kulturstadt – Literaturstadt: Adalbert Stifter, Nikolaus Lenau, Johann Nestroy, Wilhelm Raabe, Peter Altenberg, Arthur Schnitzler, Karl Kraus … diese Größen der Literatur waren immer wieder gerne zu Gast in Bad Ischl. Nicht nur, um die Sommerfrische dort zu verbringen, sondern auch, um fern vom Trubel der Großstadt in Ruhe zu arbeiten. Viele von Altenbergs Prosastücken und Lenas Liebesgedichten sind hier entstanden, auch Nestroys „Talisman“ ist aus Bad Ischl nicht wegzudenken. Bad Ischl spielt in der österreichischen Literaturgeschichte eine bemerkenswerte Rolle.

Mit „Literaturruf 06132“  hat sich nun Heinz Oliver Karbus das Ziel gesetzt, mit Lesungen im Lehartheater Bad Ischl diese Literaturbegeisterung bei Jung und Alt wieder neu anzufachen. Begleitet von Peter WesenAuer steht am Donnerstag, 3. 3., der erste Abend (Beginn ist um 20 Uhr) mit Erich Kästner auf dem Programm.


Am Donnerstag, 26. 5., folgt eine Lesung mit Werken von Bertolt Brecht. Am Donnerstag, 15. 9., steht Francois Villon auf dem Programm, ehe die Reihe in diesem Jahr am Donnerstag, 17. 11., mit Guy de Maupassant schließt.

Vorverkaufskarten gibt es im Lehartheater (Tel. 06132/21495 und per Email leharkino@aon.at), beim Tourismusverband Bad Ischl, Tel. 06132/27757, sowie bei der Salzkammergut Touristik, Tel. 06132/2400051.

Noch in den 1970er und 1980er Jahren erschienen in Bad Ischl mit Pensum literarum und perspektive zwei Literaturzeitschriften, herausgegeben von Schülern des Realgymnasiums, in denen Texte einheimischer Jungautoren sowie prominenter Gäste wie H. C. Artmann, Gerhard Amanshauser oder Friederike Mayröcker erschienen. Zudem wurden viele Lesungen veranstaltet. Die allgemeine Begeisterung für Literatur war mit Händen zu greifen.


Pro Lesung wird ein Autor oder eine Autorin der Weltliteratur präsentiert, wobei wir ganz bewusst die Lyrik in den Vordergrund stellen. Und zwar aus allen Epochen, von der Antike über die Klassik bis zur Gegenwart.  Die Lyrik ist das Genre, welches in höchstem Maß von der Interpretation getragen wird. Einen Roman liest man in der Regel für sich alleine. Lyrik hingegen erfährt durch einen guten Vortrag eine enorme Bereicherung.

Der Schauspieler und Regisseur Oliver Heinz Karbus ist bekannt für seine aufregenden Interpretationen. Er hat bereits in Coburg, Kempten und Landshut in Zusammenarbeit mit den Stadttheatern und Stadtbüchereien Lesereihen entwickelt. Auch in seiner Heimatstadt Bad Ischl hat er bereits mit einigen Lesungen begeistert. Mit „Literaturruf 06132“ soll nun eine Reihe etabliert werden, die zum festen Bestandteil des Ischler Kulturlebens gehört.

Der Komponist und Dirigent Peter WesenAuer arbeitet schon seit vielen Jahren erfolgreich mit O. H. Karbus zusammen, sowohl als Komponist von Theatermusik als auch als kongenialer Mitgestalter von Leseabenden. WesenAuer entwickelt zu jedem Autor, jeder Autorin ein eigenes musikalisches Konzept mit neuen, eigenen Kompositionen. Er erweitert dadurch jedes Leseprogramm zu einem literarisch-musikalischen Dialog.  

Do 25.05.        20 UHR




De Dreisdn

"Du Mama, ..."

"Du Mama, ..." ist ein Theaterstück über drei Schwestern, Rosi, Hertha und Adele, die am Vorabend der Beerdigung ihrer Mutter zusammenkommen.
 
Durch den Tod der Mutter schallt das Echo aus der Vergangenheit und damit beginnt eine leise Liebeserklärung an das Leben selbst. Die plötzliche Freiheit das Leben nach eigenen Vorstellungen und Wünschen gestalten zu können, konfrontiert die Schwestern mit alten Geschichten und neuen Aufgaben.
 
Rosi, Hertha und Adele bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Leben und Sterben, Lachen und Weinen, dem Gestern, dem Heute und vielleicht dem Morgen.
 
Heimat und Sicherheit, Beständigkeit und Vergänglichkeit sind die Eckpfeiler dieses Spiels. Ein humoristisch berührendes Stück, das in gleichem Maße zum Schmunzeln und zum Nachdenken anregt, berührt und nicht unbewegt lässt.
 
„Du, Mama…“ ist eine gemeinsame Produktion mit dem Regisseur Christian Suchy.
 
Ulrike
Sabine
Julia
WIR = ich  sie + sie
Die drei Theaterschwestern in ihren Rollen.
De Dreisdn. Theaterschwestern sind eine Frauentheaterwerkstatt in der Julia Gratzer, Sabine Kroy und Ulrike Magritzer Geschichten rund um das Leben auseinandernehmen, erhitzen und ausklopfen, um sie dann auf ihre eigenwillige, dreiste Art zu einem Kunstwerk zusammen zu schmieden.
Dreist, beherzt und kühn bespielen sie  die Bühnenbretter. Mit ihren „unverschämten Mäulern“  erzählen sie  Geschichten in ursprünglichen Dialekten. Der Blick durch die quietschenden Fenster, die sich dabei öffnen, ermöglicht dem Publikum gewohnte und ungewohnte Perspektiven auf ihr Leben und das Leben selbst?
 
Der Name der Gruppe entstand aus der Freundschaft dreier Frauen, „die Schwesdan“ sein könnten und denen das,  sich Erdreisten,  ein Lebensanliegen geworden ist. Gefunden und gebunden durch die Leidenschaft Geschichten zu erzählen und gemeinsam Theater zu spielen,  schreiben und  entwickeln  De Dreisdn ihre selbst Stücke selbst.
 
 

Do 09.06.        20 UHR


 

 

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